BIM-Technologien: Vortrag von BPS International im Russischen Bauministerium

BIM-Technologien: Vortrag von BPS International im Russischen Bauministerium

BIM-Technologien: Vortrag von BPS International im Russischen Bauministerium

BIM-Technologien auf Regierungsebene anerkannt

In dem Ministerium für Bauwesen, Wohnungs- und Kommunalwirtschaft der Russischen Föderation fand mit der Beteiligung vom Minister Michail Men und unter Vorsitz von dem ersten Vize-Premier Igor Schuwalow eine Besprechung statt, bei der Leonid Lopatin, Geschäftsleiter von BPS International, und Yuri Nemanezhin, geschäftsführender Gesellschafter von GRAVION GROUP, ihre Vorträge hielten. Im Laufe der Besprechung wurden die Erfahrungen der ersten Jahre der Verwendung von BIM-Technologien (Gebäudedatenmodellierung) in der russischen Baupraxis zusammengefasst.

„Das Treffen, das im Format einer offenen Diskussion verlief, wurde zu einem wichtigen Meilenstein in der Ziel- und Aufgabenstellung für die staatliche Teilnahme an der Regelung der Baubranche, in den Angelegenheiten deren Effizienzsteigerung und des Wachstums der Arbeitsproduktivität, sowie in der Aktualisierung der geltenden Vorschriften und Standards“, betonte Leonid Lopatin.

Die Teilnehmer erörterten die Möglichkeiten einer komplexen Herangehensweise in der Lebenszyklusverwaltung von Immobilienobjekten, darunter am Beispiel eines realen Falls der Verwendung von BIM-Technologien bei der Planung, Errichtung und Betrieb.

Nach der durchgeführten Analyse der Welterfahrung in der Entwicklung von Gebäudedatenmodellen wurden zeitliche Schätzungen für die Einführung einer obligatorischen BIM-Verwendung auf der Ebene des staatlichen Auftrags ausgesprochen.

Wie vom Ministerium für Bauwesen, Wohnungs- und Kommunalwirtschaft der Russischen Föderation bereits mitgeteilt wurde, unterstrich der erste Vize-Premier, dass die BIM-Verwendung wesentlich die Inbetriebnahme von Objekten beschleunigen und die Überwachung der Projektumsetzung vereinfachen kann. Igor Schuwalow betonte, dass die neue Technologie die Reduzierung der erheblichen administrativen Barrieren in den Planungs- und Bauphasen fördern kann. „Die physikalische Modellierung des Objektes mit solch einer hohen Geschwindigkeit und zu solch einem niedrigen Preis wird dem öffentlichen Vergabeverfahren in dieser Branche mehr Transparenz verleihen“, so der Vize-Premier. Laut dem Leiter des Bauministeriums Michail Men wird momentan ein Maßnahmenplan für die Einführung der Gebäudedatenmodellierung (BIM) im Bereich des Bauwesens entwickelt, der im Auftrag des Staatsoberhaupts im Herbst dieses Jahren gebilligt werden soll.

Zum Schluss der Diskussion stimmten alle Beteiligten der Notwendigkeit einer systematischen und konsequenten BIM-Einführung zu, und zwar schon heute, damit eine gesetzlich vorgeschriebene Verwendung von den Technologien der Gebäudedatenmodellierung, zum Beispiel, seit dem Jahr 2019 möglich ist.


02.08.2016

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